Logbook Osterinseln

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28.10.2017

Update OSTERINSEL 27.10.217

Noch 56 Tage bis Weihnachten

Immer wenn man denkt - nu geht nix mehr! - kommt die unerwartete Wende!

Den überaus behilflichen Menschen aus verschiedenen Institutionen haben wir es zu verdanken, dass die Verwaltungskette, gemeistert werden konnte, weil die Eingeweihten (um nicht „Insassen“zu sagen), Griffe und Kniffe anwendeten um diese steile, hierarchisch gespannte Kette zu erklimmen!

Sie reichte vom Militär auf dem Flughafen über die Deutsche Botschaft in Santiago/Chile bis zum Auswärtigen Amt in DE und der Chilenischen Luftwaffe! Besonders durch die Deutsche Botschaft wurden wir maßgeblich auch am Wochenende (!) unterstützt. Wir haben praktisch rund um die Uhr Rückmeldungen erhalten.

Ich möchte gerne in der Bildersprache bleiben, weil diese Freunde wirklich bis an die Verwaltungsgrenzen gingen um uns zu helfen und es vorziehen, nicht extra erwähnt zu werden!

Weitere „Sportler“ dieses Kletter-Aktes, aus dem zivilen Bereich, sind mit ihrem unermüdlichen Einsatz, ihren Verbindungen und persönlichen finanziellen Auslagen wirklich beispiellos DRAN geblieben um das AVGAS in den Malibu-Tank zu bekommen!

Aber Herr Cecil Davidson Tölg,  vom Aeropro Service & Support, muss einfach beim Namen genannt werden ebenso wie Herr Walter Johann Krauss Mínguez, Representante Comercial Combustible de Aviación, denen wir nicht genug danken können, für ihren persönlichen Einsatz!

Wir haben uns bei allen persönlich bedankt und einige von Ihnen werden wir im nächsten Jahr in KIEL begrüßen können.    

Und jetzt zu den neuen Aktionen:

Die Malibu freute sich als sie wieder AVGAS im Motor hatte und wir starteten! Die RunUps und Probeflüge waren OK und alles sieht „back to normal“ aus. Wir konnten dabei noch ein paar schöne Fotos machen: Von der Insel und von der sehr freundlichen Tower-Crew, die wir besuchen durften.

Wir hätten eigentlich heute am 27.10.17 abfliegen sollen, aber der Tailwind morgen, lässt uns etwa 1 Stunde Flugzeit einsparen. Das ist eine Menge bei dann 9+ Stunden Flugzeit!

Wir werden uns die Robinson Insel schenken und fliegen gleich durch nach Santiago. Die umständliche Abfertigung dort: mit Boot von der Landebahn auf einem Korallenriff zur eigentlichen Abfertigung und Unterkunft, bei sehr hohen Kosten, machen wir dann das nächste Mal!

Die Waypoints auf dieser Strecke haben wir für Interessenten aufgezeigt. Für diese Meldepunkte mussten wir extra ein Kurzwellen-Funkgerät anschaffen und mit der entsprechenden Antenne aufwendig verbinden. Da sie außerhalb der Maschine befestigt werden musste, beginnt sie manchmal unter entsprechenden Bedingungen Eis aufzunehmen und fängt an zu schwingen. Dann kann man nur ´runtergehen bis die Bedingungen besser werden und das Eis abtaut.

Aber das sind alles keine Beeinträchtigungen und wir sehen gelassen dem neuen Ziel: SANTIAGO DE CHILE entgegen.

Dann drückt uns mal weiter die Daumen!

Update OSTERINSEL 27.10.217

56 days left until Christmas

Whenever you think everything goes wrong, an unexpected turnaround is to come!

It is thanks to the extremely helpful people from various institutions that the administrative chain could be mastered because the initiates (not to say "inmates") applied tricks and nips to climb this steep, hierarchical chain!

It ranged from the military at the airport to the German Embassy in Santiago / Chile to the Foreign Office in Germany and the Chilean Air Force! Especially by the German Embassy, we were significantly supported on the weekend (!). We received feedback almost all around the clock.

I would like to stay in the imagery, because these friends really went to the administrative limits to help us and prefer not to be mentioned separately!

Other "athletes" of this climbing act, from the civilian area, with their tireless efforts, their connections and personal financial expenses have remained truly unrivaled to get the AVGAS in the Malibu tank!

But Mr. Cecil Davidson Tölg, from Aeropro Service & Support, must be mentioned as well as Mr. Walter Johann Krauss Mínguez, Representative Comercial Combustible de Aviacion, whom we can not thank enough for their personal commitment!

We thanked everybody personally and some of you will be welcomed next year in KIEL.

And now for the new actions:

The Malibu was happy when she had AVGAS in the engine again and we started! The RunUps and test flights were OK and everything looks "back to normal". We were able to take some nice pictures: from the island and from the very friendly tower crew we were allowed to visit.

We should have left today on 27.10.17, but tomorrow's tailwind will save us about 1 hour of flight time. That's a lot with 9+ hours flight time!

We will skip the Robinson Island and fly right through to Santiago. The cumbersome handling there: with boat from the runway on a coral reef to the actual clearance and accommodation, at very high cost, we'll do it next time!

We have shown the waypoints on this route to interested parties. For these reporting points, we had to buy a shortwave radio and connect it with the appropriate antenna. Since it had to be fastened outside the machine, it sometimes begins to absorb ice under appropriate conditions and begins to vibrate. Then you can only go down until the conditions get better and the ice is thawed.

But these are all no harm and we are calmly facing the new goal: SANTIAGO DE CHILE.

Keep your fingers crossed for us!

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22.10.2017

Update vom 22.10.2017

Da wir immer noch auf der Osterinsel sind, gibt's noch ein paar neue Bilder :-)

Update 22.10.2017

Since we're still on the Easter Island, here are a few more pics :-)

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14.10.2017

Update vom 14.10.2017

...noch 70 Tage bis Weihnachten…

 Nachdem wir noch einmal die Zündkerzen genau überprüft und eingeschraubt hatten wurde der erste Probelauf vorgenommen. Auf den Punkt startete der Motor und lief ohne einen einzigen Aussetzer von Anfang an über etwa 20 Minuten!

Das war schon mal sehr beruhigend! Wir haben danach das Öl abgelassen um es mit den Filtern zu wechseln. Jetzt wartet der Run-Up unter hoher Drehzahl. Dazu benötigen wir aber endlich AVGAS und über positive Andeutungen hinaus, dass es wohl klappen wird, sind wir noch nicht weiter.

Es schleicht sich jetzt ein Hauch von Ungeduld bei uns ein. Die abschließende Begutachtung durch den Experten steht auch noch aus. Im Moment können wir von uns aus nichts machen…

Aber als „Prisoners in Paradise“ sind wir viel unterwegs, haben sogar Freundschaften geschlossen mit Menschen aus aller Welt! Es ist wirklich schön, Gelegenheit zu haben, sich mit Menschen die es auch zur Osterinsel verschlagen hat, auszutauschen und ihre Lebensphilosophien und Erfahrungen bis zu diesem Zeitpunkt kennenzulernen!

Wir haben fast alles gesehen, auf dieser geheimnisvollen Insel und dennoch zeigt sich hier und da irgendwo im „Nowhere“ ein bearbeiteter Felsbrocken, der davon zeugt, dass hier die Heimat einer anderen Kultur ist, die ihre Eigenheit ausdrückt in allem was berührt und angefertigt wird.

Der Einfluss der Missionare hat eine katholische Kirche hierher gebracht. Sie besitzt zwar viele Statuen, die mit dem christlichen Glauben verbunden sind, aber die Fremdartigkeit in der Ausführung ist frappierend und macht einen sprachlos! 

Update 14.10.2017

... still 70 days until Christmas ...

After we had checked and screwed the spark plugs back in again, the first test was done. To the point, the engine started and ran right from the start without a single misfire for about 20 minutes!

That was already very soothing! We have then drained the oil to change it together with the filters. Now the run-up at high speed is waiting. For this, however, we finally need AVGAS and there’s still nothing more than positive hints that we might get some.

A breath of impatience now creeps in here. The final assessment by the expert is still pending. At the moment, we can’t do anything ...

But as "Prisoners in Paradise" we are traveling a lot, have even become friends with people from all over the world! It is really nice to have the opportunity to meet people who have traveled to the island and to get to know their life philosophy and experiences up to this time!

We have seen almost everything on this mysterious island and yet here and there somewhere in the "Nowhere" is a worked boulder, which shows that this is the home of a different culture expressing its peculiarity in everything that is touched and made.

The influence of missionaries has brought a Catholic church here. Although it has many statues connected with the Christian faith, the strangeness in execution is striking and makes one speechless!

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12.10.2017

Update vom 12.10.2017

…noch 73 Tage bis Weihnachten…

Heute haben wir endlich unseren „Zylinder-Vermesser-und-Begutachter-Spezi“ aus Chile in Empfang nehmen können. Er hat auch das bestellte moderne Boroskop mitgebracht, das bei FEDEX für einige Tage verloren ging und dann doch noch rechtzeitig, vor dem Abflug, an ihn ausgeliefert wurde! Er hat es dann persönlich mit herüber gebracht im Handgepäck und hält es für die Inspektion bereit!

Die Untersuchung der Zylinder und eine erste Überprüfung haben ergeben, dass keine Schäden durch Detonation entstanden sind. Der Motor zeigt sich unbeschädigt! Das ist zunächst einmal der allerwichtigste Aspekt an dem ganzen Desaster! Es gibt noch eine genauere Analyse der Boroskop-Bilder und eine Beurteilung durch Experten, die wir abwarten müssen.

Die AVGAS-Lieferung hat bis jetzt noch keine „kurzfristigen“ Lösungen in Sicht. Über positive Andeutungen sind wir noch nicht hinaus…Vorsichtshalber haben wir AVGAS selbst auf dem Festland bestellt, mit allen Sicherheitsauflagen - um dieses Mal wirklich das gewünschte Benzin zu bekommen! Wir haben dort den richtigen Mann erwischt, der auch das Osterinsel-Militär mit AVGAS beliefert! Wie leicht wäre es, wenn mit Logik und Menschlichkeit solche Ausnahme-Situationen gelöst würden: Der Oberste Militär sagt einfach :“JA KLAR - hier habt Ihr es! Zahlt oder liefert sofort nach…!“ Und NIEMAND hätte irgendeinen Nachteil davon…aber die Verwaltung in der Welt …

Trotzdem bleiben wir in positiver Erwartung. Morgen ist ein wichtiger Tag, der uns eine endgültig positive Aussage bescheren kann. Also warten wir es ab…

Update 12.10.2017

.. still 73 days until Christmas ...

Today our "Cylinder-analysis-expert-specialist” from Chile arrived. He also brought along the ordered modern boroscope, which was lost at FEDEX for a few days and then was delivered to him right before the departure! He then took it personally with him as hand luggage and kept it ready for the inspection!

The examination of the cylinders and a first check have shown that there were no detonations and that there is no damage. The engine is undamaged! This is the most important aspect of the whole disaster! We still have to wait for a more accurate analysis of the boroscope images and an assessment by experts.

There is no short-term solution for the AVGAS delivery in sight. There are no positive indications yet ... For the time being, we ordered AVGAS on the mainland with all the safety requirements - to get the right petrol this time! We have come into contact with the right man who also supplies the Easter Island military with AVGAS! How easy it would be if, with logic and humanity, such exceptional situations were solved: The military leader simply says, "YES, of course - here you have it! Pay or restock immediately after ...! "And NO ONE would have any disadvantage of it ... but the administration in the world ...

Nevertheless, we remain in positive expectation. Tomorrow is an important day, which can give us a final positive statement. So let's wait ...

 

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09.10.2017

Update vom 09.10.2017

…noch 76 Tage bis Weihnachten…

Wir haben das Gefühl, dass sich in der kommenden Woche bestimmt etwas tut!
Alle sind mit guten Gedanken dabei und ich meine, wir sind endlich dran mit Erfolg!

Inzwischen haben wir hier, so viele nette Menschen kennen gelernt, die uns mit ihren guten Wünschen begleiten. Sie haben uns berichtet, wie einfallsreich die Insulaner sind:

Als wieder einmal das gesamte Stromnetz der Insel ausfiel und auch das Notstrom Aggregat des Flughafens betroffen war, lag die Landebahn in völliger Dunkelheit! Eine Passagiermaschine war gerade unterwegs und hatte den "Point off No-Return“ überschritten. Kein anderer Airport wäre erreichbar gewesen. MATAVERI, der Airport der Osterinsel, war also der einzig erreichbare Flughafen weit und breit! Der Pilot mußte kurz über lang in absehbarer Zeit landen, aber es gab keine Landelichter!

Für die richtige Orientierung zum Anflug und Aufsetzen auf die Landebahn benötigt er aber Anfluglichter - für den Abstand zum Boden und um das Flugzeug in der Mitte der Bahn zu halten. Was tun? Sofort wurde über Rundfunk die Bevölkerung aufgerufen und alle Fahrzeugbesitzer gebeten sofort zum Airport zu kommen um der Landebahn eine Notbeleuchtung zu geben.

Die Bevölkerung reagierte sofort:
In größter Eile stellte man die wenigen Autos und Motorräder in Reihen nebeneinander auf und hielt volles Scheinwerferlicht auf die Piste! Der Pilot meldete dann, dass er die Landebahn in Sicht habe und landete sicher!

Na, und solche Leute werden uns doch wohl noch mit ein paar hundert Litern AVGAS aushelfen können…

Ooooh, ich höre gerade: Morgen ist hier Feiertag!… Na, dann beginnt die Erfolgswelle eben ab Dienstag…und wir können uns solange endlich mal ausruhen…

 

 Update from 09.10.2017

... still 76 days until Christmas ...

We feel that something is going to happen in the coming week!
Everyone is positive about it and I think we are finally going to have success!

In the meantime we have met so many nice people who accompany us with their good wishes. They have told us how inventive the islanders are:

When the entire electricity network of the island collapsed again and the emergency power station of the airport was hit, the runway was in complete darkness! A passenger machine was on its way and had crossed the "point off no-return", no other airport could be reached, so the only airport that in reach was the airport on the island. The pilot had to land rather sooner than later but there were no landing lights.

For the correct orientation during the approach and landing on the runway, however, he needs landing lights - to know the distance to the ground and to hold the aircraft in the middle of the track. What to do? Immediately all vehicle owners were asked to come to the airport immediately on the radio to give the runway an emergency lighting.

The population responded immediately:
In a hurry, the few cars and motorbikes were placed in a row next to each other and held their lights on the slope! The pilot then reported that he had the runway in sight and landed safely!

Well, people like these surely can help us with a few hundred liters of AVGAS...

Ooooh, I just get to know: Tomorrow is a holiday here ... Well, then the success wave starts just on Tuesday ... and we can rest in the meantime ...

 

 

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07.10.2017

Update vom 07.10.2017

..und wieder können wir 1 Woche abhaken!

Letzter Stand: Der Boroskop-Spezi fliegt am 12.10. ein. Obwohl KEIN Flug mehr zu bekommen war bis Anfang November(!), hat unser Kieler-LSI-Team Tag und Nacht die LATAM - Buchungsseite beobachtet und plötzlich tauchte ein freier Platz zur Osterinsel auf, den wir sofort für ihn gebucht haben.

FEDEX bekleckert sich auch nicht gerade mit Ruhm: nachdem sie uns den Liefertermin für das Boroskop fest zugesagt hatten, stellten sie gestern fest, dass sie nur bis Santiago de Chile liefern können! Sie wußten nicht, wo die Osterinsel ist, dachten in Amerika - echte Amis!!! Aber wir sind ja wendig und baten den Spezi das Gerät selbst mitzubringen! Hört sich alles banal an - aber in der Situation geht es doch an die Nerven!

Und jetzt zu den schönen Seiten - denn die gibt es hier reichlich: Die Stille! Es ist unglaublich, dass man kein Autolärm, keinen Vogelschrei, kein Hundegebell oder ein Muhen der Rinder hört - absolute Stille überall - außer auf der kleinen „Hauptstrasse“!

Wir überlegen, ob wir ein mp3 davon machen sollten und als CD vermarkten: „Stille von der Osterinsel“!
Damit würden wir doch bestimmt eine Marktlücke füllen!

 Update from 07.10.2017

..and another week will pass!

The situation: The Boroscope specialist flies in on 12.10.. Even though NO flight was available until the beginning of November (!), our LSI team in Kiel watched the LATAM booking site day and night and when suddenly a free place to the island appeared, we immediately booked for him.

FEDEX is not exactly fabulous: after they had confirmed the delivery date for the boroscope, they realized yesterday that they can only deliver to Santiago de Chile! They did not know where the Easter Island is, thought in America - real Amis !!! But we are flexible and asked the specialist to take the device with him! This may sound trivial - but in this situation it is nevertheless nerve wrecking!

And now to the beautiful sides - for there is plenty here: the silence! It is unbelievable that you do not hear any noise, no scream, no barking or mowing of the cattle - absolute silence everywhere - except on the small "main street"!

We consider to make an mp3 of it and sell it on CD: "Silence from the Easter Island"!
Seems like we could fill a market niche!

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04.10.2017

Update Osterinsel vom 04.10.17

Das Wetter hat hier 4-5 Wechsel am Tag: starker Wind bedeckt, heiße Sonne und richtig warme Stunden, frühlingshaft warm mit mildem Lüftchen - alles an einem Tag!
Aber - however - das ist nun gar kein Problem!

Inzwischen „verbuschen“ wir alle ein wenig und gehen in den hochmodernen Vintage-Style über: zerknittert mit Loch und Flecken! Echt KÜHN! ABER: Schneeweiße, gebügelte Pilotenhemden warten auf Männer im Dienst - aber das dauert noch!

Ein Spezialist aus Santiago vom Aero Pro Service and Support hat sich bereit erklärt zu kommen! Da werden gerade die Zahlungs- und Ticket -formalitäten erledigt. Dann hoffen wir noch immer auf AVGAS vom heiligen Christopherus (Schutzpatron der Reisenden)! Er hätte es gar nicht weit - brauchte nur auf die andere Seite des Flugplatzes - aber da kommt er sicher nicht `rein - alles strictly off limits! Aber Wunder geschehen ja - man muß sie nur aussitzen können…

Was wir selbst machen können, haben wir gemacht:

-noch zweimal mit AVGAS aus dem Turtlebag die Tanks gespült
-die Kerzen herausgenommen - alle bestens - keine Beschädigungen
-Innenraum gesäubert und neu sortiert
-Malibu gestreichelt und beruhigt…die will natürlich weiter…

Haben heute eine Doppelte Crew-Besatzung (10) getroffen, die mit einer
Boeing 757 „Ferrari der Commercial Jets“ eine Weltumrundung machen mit 68 Passagieren! Haben mit der Crew Infos ausgetauscht und sie wollen auch unserem Blog folgen.

Die Insel kennen wir schon recht gut: in 1-2 Stunden mit dem Mietauto ist man ´rum. Wir kennen die MAOI-Steinfiguren und sie uns: als wir zuletzt wieder vorbei gingen und ein paar Aufnahmen machten, hatte ich schon so ein Gefühl. Ich gehe an dem einen Maoi vorbei und spüre - der lebt! Dann drehe ich mich mit der Kamera gaaanz schnell um! Und da hab´ich ihn erwischt! Er sieht uns nach! Hier der Beweis: Erst guckt er wie immer - aber kaum sind wir vorbei, denkt er wohl: "Mein Gott, sind die immer noch da?"

Update Easter Island from 4.10.17

The weather changes 4-5 times a day: strong winds, hot sun and warm hours, warm like in spring with a soft breeze - all in one day!
But - however - that is no problem at all!

In the meantime, we all start to "run to seed" and to go into the ultra-modern vintage style: crumpled with hole and stains! Daring! BUT: snow-white, ironed pilot shirts are waiting for men's body in duty - but that still takes a while!

A specialist from Santiago from Aeropro Service and Support has agreed to come! Right now, the payment and ticket formalities are completed. Unfortunately, we are still waiting for AVGAS of St. Christopher! He would not have to go far - just to the other side of the airport - but he certainly does not come in - strictly off limits! But miracles happen - one must only be able to get them out ...

What we can do ourselves, we have done:

- rinsed the tanks twice more with AVGAS from the Turtlepack
- the spark plugs removed - all good - no damage
- Interiors cleaned and re-sorted
- Malibu caressed and soothed ... it wants to continue of course ...

Today, we met a double crew (10) of a Boeing 757, "Ferrari of the Commercial Jets", making a world tour with 68 passengers! We have exchanged information with the crew and they also want to follow our blog.

We know the island quite well already: in 1-2 hours you can go round with a rented car. We know the MAOI stone figures and they us: when we last went back and made a few shots, I had this feeling: I go past ONE and feel that he is alive! Then I turned with the camera real quick! And then I caught him! He looked at us ... Here is the proof: First he looks as always - but we have hardly passed when he thinks, well: "My God, are they still there?"

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30.09.2017

 Update 30.09.2017

Wir sitzen im Paradies fest. - Stuck in Paradise

Wir sitzen also fest! Situation: beide Tanks konnten restlos entleert werden. Mit AVGAS (aus dem Reservetank) etwas nachgespült: Der digitale Engine - Monitor (Super- Software) zeigte keinerlei Überhitzungen oder Grenzwertüberschreitungen!

Aber wir haben einen Spezialisten zu diesen Unterlagen zu Rate zogen. Der ist der Meinung, dass unbedingt mit dem Boroskop alle kleinsten Details in den 6 Zylindern genau angesehen und überprüft werden müssen, bevor man ans Fliegen denken kann. Er, der Spezialist, vermutet kleine Detonationen, die Schäden angerichtet haben könnten!
DARUM brauchen wir jetzt unbedingt dieses Gerät und - wenn möglich einen Techniker, der das überprüfen kann!

Unsere Recherche: so ein Gerät gibt es nicht auf der Insel! What to do? Rücksprache mit Piper-Headquarter, wo „in der Nähe“ ein Spezialist mit Gerät vor Ort wäre, der diese Untersuchung so durchführen kann, dass wir dann später eine Weiterflug-Genehmigung erhalten. `Der nächste wohnt in Argentinien´ ist die schnelle Rückantwort - naja - ist ja gleich um die Ecke! Es ist Wochenende…

Also warten. ABER das Schicksal meint es total gut mit uns! Diese Insel ist sehenswert, einmalig in Gestalt und Vegetation! (Siehe Galerie). Es gibt jede Menge Wildpferde(!!), sanfte, grüne Vulkanhügel, tosende Buchten, Palmen und rot blühende Flametrees, schwarzes Lavagestein, Kühe die im Freien ´rumlaufen und Gras Fressen- mit ihren Kälbchen(!), echte Hühner, richtig mit Hahn und Küken, die überall ´rumgackern und auf Familie machen!

Dann diese unglaublich eindrucksvollen, tonnenschwere Steinfiguren: MOAI genannt, die uns Piloten ernst und nachdrücklich ansehen. Einfach so, mitten im Land liegen oder stehen und warten…

Und da sind wir wieder beim Thema „WARTEN“ - keine Ahnung wie lange!? Wir tun unser Bestes!

Und Ihr könnt uns alle mal … die Daumen drücken!

Update 30.09.2017 

Stuck in Paradise

So we are stuck! The situation: Both tanks could be completely emptied and rinsed with AVGAS (from the reserve tank): The digital engine monitor (super software) showed no overheating or limit values ​​exceeded! But we have consulted a specialist concerning  these results. He is of the opinion that the smallest detail in the 6 cylinders has to be inspected and checked with a “Borescope”  before flying. He, the specialist, suspects small detonations that might have caused damage! This is why we absolutely need this device and, if possible, a technician who can use it!

Our research: such a device is not available on the island! What to do? Consultation with Piper Headquarter, where "nearby" we could find a specialist with equipment that could carry out this investigation so that we can get the permit to continue our flight. “The next one lives in Argentina” is the quick answer - well – this is just around the corner! It is weekend…

So we have to wait. BUT the fate is on our side! This island is worth seeing, unique in shape and vegetation (Cf gallery)! There are lots of wild horses, gentle, green volcano hills, roaring bays, palm trees and red-flowered flametrees, black lava rock, cows running in the open and grass-eating with their calves , right with cock and chickens, gaggling around and making in family!

Then these incredibly impressive, heavy stone figures: called MOAI, who look at us pilots seriously and emphatically. Just like that, they lie in the middle of the country or stand and wait ...

And here we are again on the subject of "WAITING" - no idea how for long !? We do our best!

Keep your fingers crossed for us!

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29.09.2017

Update 29.09.2017

Es geht weiter !!! ... oder auch doch nicht.

Nach der anfänglichen Freude, dass nach 2 Wochen Wartezeit endlich unser AVGAS geliefert wurde, stellte sich nun heraus, dass das falsche Flugzeugbenzin verschifft wurde... Wir sitzen jetzt also weiterhin fest...  :-(

Wir sitzen immer noch fest. Jetzt wird erstmal die Malibu gereinigt.

Update 29.09.2017 

The flight continues !!! or does it?

We were so happy to finally get our AVGAS after a 2 weeks wait... until we realized that the wrong type of aviation gas had been shipped. We're still stuck... :-(

We're still stuck. Now we're rinsing the Malibu engine.
 

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25.09.2017

Montag, 25. September 2017

Da der Flughafen der Osterinsel am Sonntag erst um 11:00 lokal öffnet, hätten wir die Robinson Crusoe Insel nicht mehr bei Tageslicht erreicht. Dann ist eine Landung dort wegen fehlender Landungslichter nicht möglich. Also mussten wir unseren Flug auf den Montag verschieben.

Am Montag wurden wir dann gegen 0800 Uhr von Christian von Edmunds abgeholt, durch die Flughafenkontrolle geschleust und zur Malibu gefahren. Dort luden wir unser Gepäck ein, überprüften ob Wasser im Fueldrain ist und starteten den Motor. Eingabe des Flugplans und Anruf Tower: "Request Clearance" die wir sogleich erhielten. Dann Taxi mit Backtrack zur Runway 28. Dort dann runup - schon hier stimmte etwas nicht - wir versuchen den Start - und brechen nach der Hälfte der Bahn ab - da wir nicht genügend Leistung erhalten - wir taxien zurück zur Parkposition und machen mehrere Runups - es scheint besser. Wir requesten noch einen schnellen Lauf zum Startpunkt - die Beschleunigung scheint da zu sein. Wir wagen den Take-off - die Malibu hebt ab, die Beschleunigung scheint jedoch geringer. Da hören wir vom Tower - da ist eine schwarze Rauchfahne hinter uns - wir brechen sofort ab und drehen zurück zum Platz - wir können die Landebahn 10 mit Rückenwind nehmen, da sie lang genug (3300m) ist. Nehmen wir sofort und landen!

Taxi zurück zur Parkposition. Motorhaube ab - es ist nichts am Motor zu sehen. Einige Soldaten der Chilenischen Luftwaffe bringen uns eine AVGAS Probe zum Vergleich - Farbe bläulich - bei uns relativ ungefärbt klar. Es scheint also Kerosin zu sein - Inzwischen hat Karl per email eine Rechnung von Rafael aus Chile, der das AVGAS organisiert hat erhalten, auf der steht “Kerosine” - damit ist der Fall klar. Wir haben 2 Fässer mit Kerosin in die Malibu getankt - uns war kein Kerosingeruch aufgefallen.

Jetzt ist die Herausforderung das Kerosin aus der Malibu zu entfernen und echtes AVGAS zu erhalten. Das kann in Kürze nur mit Hilfe der chilenischen Luftwaffe erfolgen. Mit Edmunds, der alle hier kennt, laufen unsere Verbindungen.

Hier ein Video von unserem Start mit Kerosin:
Kerosin Flug

Monday, September 25, 2017

Since the airport of the Easter Island would open only at 11:00 local on Sundays, we would not have reached the Robinson Crusoe island in daylight. That means that a landing there is not possible because of missing landing lights. So we had to postpone our flight until Monday.

On Monday we were then picked up by Christian of Edmunds at about 0800 local, passed through the airport control and driven to the Malibu. There we loaded our luggage, checked whether water is in the Fueldrain and started the engine. We enter the flight plan and call tower: "Request clearance" which we received immediately. Then taxi with backtrack to Runway 28. There runup - something was different here already - we try the start - and cancel the try after half of the track - since we do not get enough power - we taxi back to the park position and make several runups - it seems to get better. We request another quick run to the starting point and the acceleration seems to be there. We dare the take-off - the Malibu takes off, but the acceleration seems to be lowered. Then we hear from the tower that there is a black trail of smoke behind us. We cancel immediately and turn back to the airport - we can take the runway 10 with tailwind, since it is long enough (3300m). Of course we take it and land immediately!

Taxi back to park position. Engine cowling - there is nothing to see on the engine. A few soldiers of the Chilean Air Force bring us an AVGAS sample - color bluish - ours is relatively uncoloured and clear. It seems to be kerosene. Meanwhile, Karl has received an email from Rafael in Chile, who has organized the AVGAS, with a bill reading "kerosene" - so the case is clear. We fueled two barrels of kerosene into the Malibu - we didn't smell any kerosene.

Now the challenge is to remove the kerosene from the Malibu and get real AVGAS. Short term this can only be done with the help of the Chilean Air Force. Edmunds, who knows everbody here, pulls his strings.

Here is a video of our flight with kerosene:
Kerosene flight

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25.09.2017

25.09.

Die Osterinseln haben ihre eigenen Gesetze. Da sie soweit vom Festland und anderen Inseln entfernt sind ticken die Uhren hier etwas anders. Wir haben geglaubt nach 3 Tagen wieder weiter zufliegen - das war ein Trugschlusss! Versorgungsschiffe liegen manchmal 14 Tage vor Anker bis die Ladung an Land gebracht werden kann. Unser Schiff, die Iorana-Cargo lag über eine Woche vor Anker bis endlich die See es gestattete über Bargen die Fracht an Land zu bringen.

Dann mussten die zwei Fässer mit einem Truck von Christian von Edmunds auf den Airport zu unserer Malibu geschafft werden und wir konnten endlich das AVGAS mit unserer Handpumpe in die Tanks der Malibu befördern.

Nun sind wir bereit den nächsten Teil der Reise zu den Robinson Crusoe Inseln anzutreten. Morgen um 0900 Lokalzeit soll der Abflug sein. Dafür mussten wir den Airport noch 30 Minuten eher öffnen lassen (natürlich gegen Bezahlung) damit wir pünktlich gegen 0900 Lokalzeit abfliegen können, denn wir müssen Robinson Crusoe Airport im Tageslicht erreichen, da es dort keine Landelichter gibt.

Dafür ein Gebet: Lieber Gott gib uns genügend Rücken wind (Tailwind) - ja laut Vorhersage des deutschen Wetterdienstes, den ich mir zur Sicherheit eingeholt habe, sollte der da sein. Also, wir sind bereit für die Robinson Crusoe Inseln - wir werden von der Ecolodge schon erwartet!

Ein kurzes Video der Barge in Aktion:
Entladen der Barge

25.09.

The Easter Islands have their own laws. Since they are so far away from the mainland and other islands, life proceeds at a different pace. We thought we could continue our flight after 3 days - that was a mistake! Supply ships sometimes are anchored for 14 days before the cargo can be landed. Our ship, the Iorana-Cargo, lied at anchor for over a week, until finally the sea permitted to land the cargo via barges.

Then the two barrels had to be taken to the airport to our Malibu with a truck by Christian of Edmunds and we finally could pump the AVGAS with our hand pump into the tanks of the Malibu.

Now we are ready to join the next part of the trip to the Robinson Crusoe Islands. Departure is planned for 0900 local time tomorrow. We have to open the airport 30 minutes earlier (for a fee, of course) so that we can start punctually at 0900 local time, because we have to reach Robinson Crusoe Airport in daylight, because there are no landing lights.

Time for a prayer: Please God give us sufficient tailwind - yes, according to the prediction of the German weather service, which I have asked to be on the safe side, there should be enough. So, we are ready for the Robinson Crusoe Islands - we are already expected by the Ecolodge!

A short video of the barge in action:
Unloading the barge

 

Gallery 17EasterIslands07
22.09.2017

22.09.17

Das Video von unserem Fernseh Interview ist da: TV Interview (engl)

22.09.17

The TV interview is out now: watch it!

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18.09.2017

Update 18.09.

Unser langer unfreiwilliger Aufenthalt auf den Osterinseln...

Ursprünglich hatten wir 3 Tage Aufenthalt auf den Osterinseln geplant. Am 4. September sind wir hier angekommen - heute ist Sonntag der 17, September, d.h. morgen sind wir 14 Tage hier.

Die Schwierigkeit, das Flugbenzin von Valparaiso hierher zu bekommen, ist doch größer als wir angenommen hatten. Drei Firmen sind involviert, der Flugbenzin Verkäufer, die Genehmigungsbehörde und der Verschiffer. Schon am 31. Mai wurde das Geld überwiesen - dann war es angeblich nicht angekommen und Freunde von Karl in Santiago legten das Geld erst einmal aus, damit die Versendung in Gang kam, was dann auch nur mit erheblicher Verzögerungen passierte. Gestern kam nun endlich das Versorgungsschiff an, denn alle schwereren Waren und Gegenstände werden per Schiff von Chile hierher befördert. Aber es wurde NICHTS entladen! - Auf unsere besorgte Nachfrage die Antwort: Nationale Feiertage - oh mein Gott - wann geht es weiter? Wir versuchten an allen Hebeln zu drehen, da wir günstige Rückenwinde für unseren Flug zur Robinson Crusoe Insel nutzen wollen. Aber nichts zu machen! Nicht vor dem 20. September war die Antwort, sodass wir dann erst am 21. September weiterfliegen können - wenn das Wetter es zulässt...

Ja, so eine Insel hat ihre eigenen Gesetze und Abläufe. Das gilt auch für das Internet hier - Geschwindigkeit kann nicht erwartet werden - in unserer Unterkunft fällt es ständig aus. Wir müssen jedoch für unsere Flugpläne und Wetterinfo schnell und zuverlässig kommunizieren. Entnervt ging ich zur Telefongesellschaft Entel. In deren Büro verstand jedoch niemand English und meine paar Brocken spanisch reichten nicht aus zu erklären, dass ich einen freigeschalteten Internetstick benötigte. Schliesslich sagte mir ein Kunde auf English ÒItaliano has Internetsticks - Ich fragte mich durch zu dem Laden von ÒItaliano. Dort war er, ein eingewanderter Italiener der gleich über die Telefongesellschaft ENTEL schimpfte und sagte "niemand ändert hier etwas - 20 Jahre mache ich das schon mit "Madre mio!!!.

Endlich bekam ich meinen Stick und konnte mit dem Internet arbeiten, - dachte ich! Es ging einen Tag lang. Was immer ich auch machte, nichts ging mehr, bis ich es nach Tagen herausfand: Man musste in einer Drogerie Internetzeit dazukaufen! - Also auf zur einer Drogerie und ich bekam meinen Code: Eingeben - alle Menüs in Spanisch - keine Chance - bis ein freundlicher Mitarbeiter unserer Unterkunft, den ich um Hilfe bat, mit ENTEL Support telefonierte (10 Minuten) und das Internet zum Laufen brachte! - Was für eine technische Odyssee auf den Osterinseln!

Shaesta hat inzwischen ihre Weltumrundung abgeschlossen:
Shaesta's Pressemeldung (Englisch)

Update 18.09.

Our long involuntary stay on the Easter Island

Originally, we had planned a 3-day stay on the Easter Island. On 4 September we have arrived here - today is Sunday of 17, September, i.e. tomorrow we are here for 14 days.

The difficulty of getting the aviation gas from Valparaiso to this location is greater than we had expected. Three companies are involved: the aviation gas vendor, the licensing authority and the shipper. As early as May 31, the money was transferred - then it didn't arrive allegedly and friends of Karl in Santiago have advanced the money, so that the dispatch started, which then took place with considerable delays only. Yesterday, finally, the supply ship arrived, for all heavier goods and objects are transported by ship from Chile. But it has NOT been unloaded! - To our worried demand we got the answer: “National holidays” - oh my God - when will it continue? We tried to pull out all the stops as we wanted to use favorable winds for our flight to Robinson Crusoe Island - but to no avail! The answer was “not before 20 September”, so we can't fly before 21 September - if the weather allows it ...

Yes, such an island has its own laws and procedures. This also applies to the Internet here - speed can not be expected - in our accommodation it is constantly broken. However, we need to communicate quickly and reliably for our timetables and weather forecasts. I went to the telephone company Entel. In their office, however, nobody understood English and my few chunks of Spanish were not enough to explain that I needed an unlocked internet stick. Finally, a customer told me in English ”ÒItaliano has Internetsticks” - I asked my way to the shop of ÒItaliano. There he was, an immigrant Italian who complained about the telephone company ENTEL and said "no one changes anything here – for 20 years I am stuck with that. Madre mio!!!”

Finally I got my stick and could work with the internet, - I thought! It worked for a day. Whatever I was doing, nothing worked until I found out days later: you had to buy internet access hours in a drugstore shop! - So, go to a drugstore and I got my code: typing in - all the menus in Spanish - no chance - until a friendly staff member of our accommodation, who I asked for help, telephoned with ENTEL support (10 minutes) and the internet was running! - What a technical odyssey on the Easter Island!

In the meantime, Shaesta has completed her flight around the world:
Shaesta's press release

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09.09.2017

Samstag 09.09.17
Gleich ein Stückchen weiter von unserem Apartment wurde ein Zelt aufgebaut - die Strasse wurde teilweise von Polizei (Carabinieri) gesperrt und hier trafen sich bei Gesang, Musik und Bewirtung die Park-Ranger der Nationalparks mit ihren Familien um zu diskutieren und zu sprechen. Hier wurde dann bis spät in die Nacht lustig gefeiert. (siehe Video)

Saturday 09.09.17
Just a bit further from our apartment a tent was built - the street was partly blocked by police (carabinieri) and the park rangers of the national parks together with their families met to enjoy music, entertainment and dinner and to discuss and have a talk. They were having fun until late at the night (watch video).

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08.09.2017

Freitag 08.09.2017

Am Freitag (08.09.17) morgen machten wir dann die Touristen-Bus-Tour zu den typischen Moai-Statuen, die wirklich beindruckend in der Gegend herumstehen. Mann kann sich nicht vorstellen wie diese riesigen Statuen aus dem Fels gehauen wurden und dann auch noch bewegt worden sind, worüber es verschiedenen Theorien gibt.

Freitag Nachmittag trafen wir ein amerikanisches Pärchen, zwei Segler, deren Segelboot (eine 14 Meter Yacht) wir schon einige Zeit vor Anker weit draussen liegen gesehen haben. Sie haben vor nach Pitcairn und weiter nach Neuseeland zu segeln. So verbringen wir die Tage hier, sitzen öfter in dem kleinen Restaurant Haka Hone d.h. Schildkröte, um die Ecke und trinken einen erfrischenden Guavensaft. Von hier hat man auch eine schöne Sicht auf die Bucht und den Hafen mit den eifrigen, geschickten Surfern.

Auf meinem iPad schaue ich einmal auf die Windsituation für unsere Flughöhe von 20.000 ft und das sieht gar nicht gut aus - Gegenwind von 10 knoten für die Hälfte der Strecke und Seitenwind für den Rest - das könnte zu knapp werden für ca. 3000km. Aber wir haben ja noch einige Tage, in denen sich die Wettersituation ändern kann.

Friday 08.09.2017

On Friday (08.09.17) morning, we went on a tourist bus tour to the typical Moai statues around the area which are really impressive. You can not imagine how these giant statues were carved out of the rock and even got moved after that. There are several theories about how they did it.

On Friday afternoon, we met an American couple, two sailors, whose sailboat (a 14 meter yacht) we have seen anchored far out for quite a while. They plan to sail to Pitcairn and further to New Zealand. So we spend the days here, sitting every now and then in the small restaurant Haka Hone i.e. “Turtle” at the corner and drink a glass of refreshing guava juice. From here you have a beautiful view on the bay and the harbor with the eager skillful surfers. On my iPad I monitor the wind situation for our cruising altitude of 20,000 ft and it doesn't look good - head wind of 10 knots for half of the track and side wind for the rest - that could be a problem for about 3000km. But we still have some days in which the weather situation can change.

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07.09.2017

Donnerstag 07.09.17

Gegen 10:00 wurde zuerst das Rundfunk-Interview life und dann ein kurzes Fernsehinterview gemacht. Am Nachmittag trafen wir uns bei der einzigen Tankstelle des Ortes mit Juan Edmunds, dem auch diese Tankstelle gehört, um zu besprechen wie es mit unserem AVGAS-Transport per Schiff vorangeht. Er sagte, es gibt keine guten Nachrichten, denn das Marine-Schiff von Santiago wird sich wegen Wetter und anderer Probleme um über 10 Tage verzögern - Oh mein Gott! Also haben wir nun Extra-Urlaub auf der Osterinsel. Wenn das Schiff ankommt, muss auch Flut sein, damit dann die Fracht auf Bargen umgeladen und an Land gezogen wird.

Thursday 07.09.2017

Around 10:00, the live radio interview was first and a brief TV interview second. In the afternoon, we met at the only gas station in the village with Juan Edmunds, who also owns this gas station, to discuss how our AVGAS transport by ship is proceeding. He said there is no good news, because the naval ship of Santiago will be delayed by 10 days because of weather and other problems - Oh my God! So we now have extra holiday on the Easter Island. The ship can only land on high tide, so that the cargo is then loaded onto barges and pulled ashore.

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06.09.2017

Mittwoch 06.09.17

Inzwischen sind wir in ein kleines Apartment unweit vom Hafen umgezogen. Das Wetter ist zZ sehr wechselhaft und kurzer Regenschauer und Sonne wechseln zeitweise stündlich. Die Stimmung und Atmosphäre auf der Insel ist sehr angenehm. Die Menschen hier sind freundlich und entspannt. Der Ort ist mit 6000 Einwohnern überschaubar mit vielen kleinen Geschäften, die neben den kleinen Supermercados liegen und mit Kunstgegenständen auf die Touristen ausgerichtet sind, von denen die Insel hauptsächlich lebt.

Die Insel selbst hat eine traurige Geschichte der Moais, die für ihre Häuptlinge die mächtigen Steinstatuen hervorgebracht haben, die die Zeiten bis heute überdauert haben und im Jahr 40.000 Besucher auf die Insel bringen, siehe "Geschichte der Oster-Insel"

Der Rezeptionist unserer alten Pension brachte mich auf meine Frage nach der Fernsehstation gleich zum Sender - nur 2oo Meter entfernt. Dort traf ich den Bürgermeister des Ortes, Pedro Pablo Edmunds Paoa, auch Alcalde auf Spanish. Er war sofort interessiert an unserem Flug und sagte Juan Edmunds Paoa, unser Handling Agent am Flughafen, ist sein Bruder - also alles in Familienhand hier. Pedro Pablo holte dann auch gleich das Team vom Fernsehen und Rundfunk heran, hier ist alles dicht beieinander und wir verabredeten einen Interview-Termin für morgen Donnerstag 07.09. um 10:00 Uhr.

Wednesday 06.09.17

Meanwhile, we have moved to a small apartment not far from the port. The weather is currently very unstable and short rain showers and sun change hourly. The atmosphere and mood on the island is very pleasant. The people here are friendly and relaxed. The place is not too big with 6000 inhabitants only but with many small shops which are beside the small supermercados with objects of art directed to the tourists of which the island mainly lives.

The island itself has a sad history of the Moais which have created the mighty stone statues for their chieftains, which have lasted until today and bring 40,000 visitors to the island per year, see "History of the Easter Island"

I asked the receptionist of our old pension about the TV station and he took me to the station directly – it was only 200 meters away. There, I met the mayor of the place, Pedro Pablo Edmunds Paoa, also Alcalde in Spanish. He was immediately interested in our flight and said that Juan Edmunds Paoa, our handling agent at the airport, is his brother - so all in family hands here. Pedro Pablo then picked up the team from television and radio right away, here everything is close together and we arranged an interview date for tomorrow Thursday 07.09. at 10:00.

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